Nostalgie-Hallenturnier in der alten Sporthalle

 

Den Freitag, 23.03. nutzten wir, um ein Abschiedsturnier-Turnier in der ALTEN Sporthalle, zu spielen. Dazu haben wir für einen Augenblick die gute alte Zeit wiederbelebt, eine Zeit in der das „Interne“ für jeden Fußballer im Ort ein Begriff und ein ‚Muss ich dabei sein‘ war.

In diesem Sinne haben wir auch die alten TEAM-Namen (nicht mehr alle alten Spieler!) „ausgegraben“ und an die Erinnerungen appelliert, wer war nochmal in welcher Mannschaft? Das hat dann ganz gut geklappt, obgleich die meisten Spieler zugelost wurden.

Etwa 30 AH-Kicker konnten der Verlockung nicht widerstehen, und wollten dabei sein, wenn der historische Titel ‚letzter Turniersieger der alten Sporthalle‘ auf ewig vergeben wurde.  

Aber der Titel musste erst verdient werden, denn die Halle hat uns ein letztesmal bewiesen, dass Sie wehtun kann. Der Boden ist nach wie vor stumpf, das Bandenspiel verlangt nach mehr Kondition, und Handballtore sind schwerer zu treffen. Kurz gesagt, wir gaben unser Bestes und waren hinterher erledigt!

Gespielt wurde in 2 Gruppen mit 3 Mannschaften, mit Halbfinale und Platzierungspielen. In keiner Partie wurden Geschenke verteilt, um jeden Zentimeter wurde gekämpft, auch das 11er-Schießen wurde mehrmals notwendig, aber jede Partie musste mit einem - besseren oder glücklicheren - Sieger enden. Und so ging’s insgesamt aus: 

6. Platz: Aktiv 1 

5. Platz: AH 

4. Platz: Don Promillos

3. Platz: Piranhas

2. Platz: Aktiv 2

1. Platz und Titelträger ‚letzter-Turniersieger-der-alten-Sporthalle‘: Treters

Und dann fand noch ein Titel seine Träger. Unser aller Hermann Beck, seinerzeit Mittelfeldmotor und Garant vieler Siege der Aktiven, darf sich mit ‚letzter-verschossener- Elfer-in-der-alten-Halle‘ schmücken. Na bitte Hermann, besser so einen als gar keinen!

Ein SpAuch Aktive haben nach ihrem Training vorbeigeschaut d.h. nicht nur geschaut…

Es waren wieder viele fleißige Hände am Werk, die diese Veranstaltung überhaupt möglich machten. Allen sei gedankt, ohne Euch geht’s nicht, mit Euch macht’s Laune. Besonderen Dank dem „Hausel“ Rene, der hat an einigen Ecken mitgeholfen, dass alles passt.

aß war‘s und ein g‘scheites Fest allemal, und das ist doch das Wichtigste! 

 

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AH-Turnier Donauwörth 04.03.2018

Bereits zum zweiten Mal wurden wir nach Donauwörth zum Ü40 Turnier der Mondspritzer eingeladen. Im letzten Jahr konnten wir spielerisch nicht überzeugen, aber das gesellschaftliche Erlebte drum herum, war aller Ehren wert.  

Das hat sich in der AH rumgesprochen. Und weil‘s so schön war, haben wir diesmal gleich einen Wochenendtrip dafür angesetzt. Zur Fortsetzung „Donauwörth die Zweite“ waren insgesamt 16 AHler mitgereist, wobei wir, wie eine chinesische Delegationen auftraten, mit (leicht übertrieben) fast so vielen Funktionären im Gepäck, wie Spieler!

Nach dem gemeinsames Abendessen ging‘s in die einzige Disse im ansonsten verschlafenen Donauwörth. Dort spielte eine Rockband die mächtig einheizte, und viel Durst einbrachte. Entsprechend kurz war bei einigen die Nacht, aber dennoch waren alle hoch konzentriert zum Turnierstart. 

Das erste Spiel gleich der Knaller, gegen den Vorjahressieger die Landkreisbomber – mit ehemaligen Bayernligaspielern. Irgendwie haben wir das 0:0 über die 12 Min. Spielzeit retten können. Und RETTEN! darf man groß, fett und mit Ausrufezeichen schreiben.

Das zweite Spiel gegen das schwächere Team der Gastgeber die Mondspritzer 2 durfte nicht in die Hosen gehen. Nicht nur im Kopf waren wir motivierter, auch auf dem Platz waren wir stets Herr der Lage, auch wenn das magere Ergebnis von 1:0 durch ein astreines Tor von Ladislaus, die Überlegenheit nicht widerspiegelte.

Über die Halbfinalpaarung musste ein Siebenmeterschießen gegen die Landkreisbomber entscheiden. Wir haben zwar verloren, aber mit erhobenem Haupt. Achim, Ladi, Ludwig und Wolfgang verwandelten sicher, Josef sowie Dieter waren leider nur zweiter Sieger. ABER: Ein „Verschossener“ kostet bei uns ein „Rähmle“ Bier. Somit lag in der Niederlage auch ein schmackhafter Trost!

Unser Halbfinale gegen die Mondspritzer 1, war geprägt von Gefühlsschwankungen. Dieter hatte uns nach ca. 4 Min. mit 1:0 in Führung und ins Stimmungshoch geschossen. Es folgten 2 dicke Chancen die eigentlich nicht zu verballern waren (… jeder der kickt, kennt die Situation - also vergeben und vergessen). Und hinten raus? Logisch, da rächen sich ungenutzte Chancen. Wir haben den Gegner nicht stark machen müssen, das waren die eh. In den letzten 4 Min. hat die zum Zeitpunkt bestehende Überlegenheit der Mondspritzer dreimal zugeschlagen, also 1:3 Endstand. 

Das Spiel um Platz 3 wurde gegen die Sparkasse Donauwörth ausgetragen, bei der unser Kumpel Günther Winter spielte. Wir waren klar Favorit, aber mit dem 0:1 wurde ein Alptraum Wirklichkeit, markierte gleichzeitig den notwendigen Weckruf. Nach dem holprigen Start beherrschten wir zusehens Spiel und Gegner. Letztlich gewannen wir noch sicher die Partie mit 3:1 nach Toren von Jochen, Ladislaus und jaaaa, er trifft noch, unser Achim. 

Mit dem dritten Platz und unserer Leistung waren wir sehr zufrieden. Es ist noch etwas Luft nach oben, und die hätten wir genutzt. Aber 3 Spieler waren in der Fastenzeit und was das heißt, wissen wir. Ohne Alkohol und Kuchen, da bist du einfach körperlich nicht fit genug.  

Einzelne Spieler aus dem Kollektiv herauszuheben wäre jetzt unfair, aber genauso nicht in Ordnung, die überragenden Leistungen von

Wolfgang (1) im Tor, Ladislaus (3), Jochen (1), Dieter (2) und Achim (2) unerwähnt zu lassen.  

Am Nachmittag sind wir nach Augsburg ‚umgezogen‘, hatten dort dem Bundesligaspiel Augsburg – Hoffenheim beigewohnt. Aber das Spiel war den Eintritt nicht wert und schnell zum Vergessen. Aber wir hatten ja noch uns! Da wird‘s nie langweilig und bestätigt wiedermal, die Kameradschaft stimmt. 

stehend h.l: Achim Vogel, Adolf Lang, Josef Heine, Wolfgang Mohr, Thomas Hundsdörfer, Jürgen Lehmann, Gerhard Brugger, Eugen Löchle

kniend v.l: Roland Mohr, Jochen Vogtherr, Ludwig Merk, Peter Schmid, Dieter Bösch, Ladislaus Demeter

nicht auf dem Bild: Günter Winter, Matthias Schwarzenberger, Klaus Bösch (war wieder als Schiri dabei, Danke Klaus)

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